Tödlicher Kopfschmerz⁠

⁠Erbkrankheiten aufgrund von Inzucht treffen leider auch Rassen, die bereits durch ihre Zuchtziele bestraft sind.⁠

So ist der Mops, der durch die Folgen seines Brachycephalen Syndroms täglich leiden muss, auch bekannt für seine genetisch verursachte, unheilbare und tödliche Gehirnentzündung.⁠

Die "Pug-Dog-Encephalitis"/"Nektrotisierende Meningoencephalitis". Der typische PDE Mops ist 1-2 Jahre alt und kündigt die Krankheit durch Krampfanfälle, demenzartiges Verhalten, Gedächtnisverlust oder Kopfdrücken gegen Wände oder Gegenstände an. ⁠

Die Kopfschmerzen werden immer schlimmer und Heilung ist unmöglich, betroffene Hunde sterben unter Qualen zwischen 1 Woche und einem halben Jahr nach den ersten Symptomen. Nach der Statistik stirbt etwa einer von 100 Möpsen daran. Theoretisch gibt es seit 2012 einen Gentest, aber die meisten Zuchtverbände sind der Meinung "PDE-Trägerstatus sei kein Makel für einen Zuchthund". Denn nur homozygote (also Hunde die den Gendefekt von Mutter & Vater vererbt bekommen) erkranken an der gefürchteten PDE.⁠

Der Gendefekt bleibt mit dieser Praxis jedoch langfristig in der Rasse erhalten, und es besteht immer das Risiko das 2 PDE-Heterozygote Möpse ungefragt und ohne Test neue Möpse erzeugen, die dann Homozygot und betroffen sind.⁠

"Warum entscheidet man sich nicht für die Eliminierung von Defektgenen, die solche qualvollen und tödlich verlaufenden Erbkrankheiten verursachen?"⁠

- Aus dem Kuscheltierdrama von Prof. Dr. Achim Gruber ⁠

Wer mehr über das Thema erfahren möchte, kann sich gerne mein IGTV zum Thema "Nekrotisierende Meningoencephalitis" ansehen!⁠




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