Nachkriegsliebe

Im Kuscheltierdrama von Prof. Dr. Achim Gruber gibt es ein Unterkapitel mit dem Titel "Nachkriegsliebe".⁠

In diesen beschreibt er, wie nach dem Krieg ein Französischer Griffon in Deutschland landete und sich mit einem Foxterrier verpaarte.⁠

Einer Bewohnerin gefielen die Robusten Welpen und es entstand die Rasse des Kromfohrländers.⁠

Nach 50 Jahren Zucht (oder besser Inzucht, denn am Anfang standen nur die 2 genannten Individuen) waren 10 % der Kromfohrländer von der so genannten hereditären Fußballenhyperkeratose (HFH) betroffen! Eine stark überschießende Pfotenballenverhornung. Die harten, trockenen Ballen reißen schnell ein und entzünden sich leicht, sodass jeder Schritt zur Qual werden kann.⁠

Nur zeitaufwendige und lebenslange Pediküre sowie Bäder, Salben, Öle und Cremes ermöglichen dem Hund ein erträgliches Leben. ⁠

Dieses Beispiel soll zeigen, was die Konsequenzen daraus sind, dass hierzulande jeder züchten darf und kann wie er will. ⁠

So kennen wir heute bei Hunden weit über zweihundertfünfzig Erbkrankheiten durch einzelne Genmutationen, die in bestimmten Zuchtlinien gehäuft auftreten und nach Mendel'schen Regeln vererbt werden.⁠

Zum Beispiel:⁠

- Mastzelltumore beim Boxer⁠

- Zehenkrebs beim Mittel- und Riesenschnauzer⁠

- Astrozytome (Gehirntumore) beim Bearded Collie⁠

und viele, viele mehr!⁠

- Aus dem Kuscheltierdrama von Prof. Dr. Achim Gruber ⁠




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